Donnerstag, 19. August 2010
Mittwoch, 18. August 2010
Der Ernst des Lebens beginnt...
Jetzt bin ich schon 3 Wochen unterwegs, die Uni hat längst begonnen und langsam werd ich da heimisch. Meine Kurse sind so weit ganz ok, wobei man den Bildungsstandard Lateinamerikas niemals mit dem unsrigen vergleichen kann. Sie wollen uns zwar prinzipiell viel vermitteln, kennen sich aber selbst nie so richtig aus und werden (meist von den deutschen Kollegen) immer ausgebessert. Die Bücher, die wir verwenden sind aus den 90ern, bzw Anfang 2000 und das bringt halt relativ wenig, aber was solls. Am lustigstens ist die Tante, die ich in advanced international finance hab, die hat zwar 4 abgeschlossene Studien und einen Doktortitel, haltet ihren Unterricht aber wie im Kindergarten. Highlight war, als sie gesagt hat, wir bräuchten einen financial/scientific calculator und damit einen Rechner mit memory funktion meinte. Also bis auf die paar Projekte reiß ich mir da keinen Haxen aus, glaub ich.
Freitag ist auf jeden Fall frei! Zusätzlich hab ich noch einen Salsa Kurs, der echt Spaß macht und einen Box/Fitness/Ausdauer Kurs, der zwar erst beginnt, aber ziemlich heavy wird. Dreimal die Woche Vollgas und Freitags müssen wir (bei jetzt noch ca 40°) in der prallen Sonne unsere Runden im Stadion laufen- freu mich schon! Und ziemlich das erste was die Trainerin gesagt hast war: no quiero oir, que no podeis (oder irgendwie so :)) was soviel heißen soll wie: Ich kann nicht, gibts nicht.
Ok was noch... die Mexikaner feiern bis zum umfallen- jeden Tag (quasi), wir waren am Berg und haben dabei ca 17 l Wasser verloren und wir starten in Kürze vermutlich einen Trip nach Texas, damit wir uns mit dem Visum nicht so stressen müssen.
Soviel aus Mexiko, liebe Grüße in die Heimat bzw wo ihr auch alle verstreut seit!
Freitag ist auf jeden Fall frei! Zusätzlich hab ich noch einen Salsa Kurs, der echt Spaß macht und einen Box/Fitness/Ausdauer Kurs, der zwar erst beginnt, aber ziemlich heavy wird. Dreimal die Woche Vollgas und Freitags müssen wir (bei jetzt noch ca 40°) in der prallen Sonne unsere Runden im Stadion laufen- freu mich schon! Und ziemlich das erste was die Trainerin gesagt hast war: no quiero oir, que no podeis (oder irgendwie so :)) was soviel heißen soll wie: Ich kann nicht, gibts nicht.
Ok was noch... die Mexikaner feiern bis zum umfallen- jeden Tag (quasi), wir waren am Berg und haben dabei ca 17 l Wasser verloren und wir starten in Kürze vermutlich einen Trip nach Texas, damit wir uns mit dem Visum nicht so stressen müssen.
Soviel aus Mexiko, liebe Grüße in die Heimat bzw wo ihr auch alle verstreut seit!
Donnerstag, 5. August 2010
Mittwoch, 4. August 2010
Noch mehr Eindrücke aus Monterrey
Seit Montag haben wir immer wieder lustige Vorträge von den wichtigen Menschen da. Da erfährt man dann so Dinge wie, wenn man mit einem Typen mitgeht und vergewaltigt wird, ist man selber schuld; sowie wenn man die Nacht betrunken in einem Stripclub verbringt, braucht man sich nicht wundern wenn man ausgeraubt wird. Quintessenz des Vortrags war, es ist nicht so gefährlich wie wir glauben, solange man sich an die Regeln hält. Die Drogenkämpfe finden innerhalb der Drogenmafia statt, also braucht man sich keine Sorgen machen. Und seit die Kriminalität angestiegen ist, ist auch alles doppelt und dreifach mit Wachtmännern abgesichert.
Aber natürlich sind wir zum studieren da und nicht um ängstlich in unseren Zimmern zu sitzen. Und das nehmen die da anscheinend ziemlich ernst. Es gibt eine elektronische Anwesenheitsliste, und wenn man 5 Minuten zu spät kommt, bekommt man einen Verweis- 2 Verweise sind eine Fehlstunden und wenn man bedenkt, dass man insgesamt nur 3 Wochen fehlen darf, ist das schon arg- also reisen fällt dann flach, wenn man ein bisschen ein Langschläfer ist... Darüberhinaus darf man nicht mit Fahne zum Unterricht erscheinen, was für viele Austauschstudenten zum Problem werden wird.
Bin schon gespannt, ob ich die Kurse krieg, die ich möchte, dass wär natürlich auch spitze... dann wär Freitag frei.
Den wohl besten Einführungsvortrag hatten wir heute zusammen mit den Erstsemestern in einem riiiiiiiiiiesigen Hörsaal. Eine Multimedia Show mit integrierten Sketches vom Rektor und vom Präsident der Tec, leider auf spanisch, also haben wir die Späße erst verstanden, wenn die anderen gelacht haben... Danach kam das Highlight- High School Musical nix dagegen- eine Gruppe aus Mädls und Burschen die ihr Herzblut auf der Bühne gegeben haben und ein Konzert erster Klasse abgeliefert haben, inklusive Boyband Herzschmerz, hab mich bis jetzt wirklich erst selten so amüsiert.
Nun zum Fernsehen: wir schauen sehr selten, meistens nur Musikfernsehen, aber sonst ist es genauso wie beim bumblebee man (kein Scherz), ein Haufen Männer die Scheiß reden, eine knapp bekleidete Blondine die daneben grinst und tänzelt und irgendwer, der in einem Kostüm rumlauft (wahlweise Hund oder andere Tiere).
Noch ein paar wichtige Facts: Mexikaner sprechen zu 90% kein Englisch, Warmwasser ist nicht wirklich üblich, niemand trägt Shorts, nur lange Hosen (wir vermuten wegen der aggressiven kleinen Mücken, die uns zu Tode beißen), es wird auch nachts nicht kalt, außer in Räumen, die besonders gerne auf gefühlte 5 Grad gekühlt werden.
Momentan fällt mir nicht mehr ein, jetzt kommt gleich der Vermieter (der auch nur Speed-Spanisch spricht)
Liebe Grüße aus Monterrey
Aber natürlich sind wir zum studieren da und nicht um ängstlich in unseren Zimmern zu sitzen. Und das nehmen die da anscheinend ziemlich ernst. Es gibt eine elektronische Anwesenheitsliste, und wenn man 5 Minuten zu spät kommt, bekommt man einen Verweis- 2 Verweise sind eine Fehlstunden und wenn man bedenkt, dass man insgesamt nur 3 Wochen fehlen darf, ist das schon arg- also reisen fällt dann flach, wenn man ein bisschen ein Langschläfer ist... Darüberhinaus darf man nicht mit Fahne zum Unterricht erscheinen, was für viele Austauschstudenten zum Problem werden wird.
Bin schon gespannt, ob ich die Kurse krieg, die ich möchte, dass wär natürlich auch spitze... dann wär Freitag frei.
Den wohl besten Einführungsvortrag hatten wir heute zusammen mit den Erstsemestern in einem riiiiiiiiiiesigen Hörsaal. Eine Multimedia Show mit integrierten Sketches vom Rektor und vom Präsident der Tec, leider auf spanisch, also haben wir die Späße erst verstanden, wenn die anderen gelacht haben... Danach kam das Highlight- High School Musical nix dagegen- eine Gruppe aus Mädls und Burschen die ihr Herzblut auf der Bühne gegeben haben und ein Konzert erster Klasse abgeliefert haben, inklusive Boyband Herzschmerz, hab mich bis jetzt wirklich erst selten so amüsiert.
Nun zum Fernsehen: wir schauen sehr selten, meistens nur Musikfernsehen, aber sonst ist es genauso wie beim bumblebee man (kein Scherz), ein Haufen Männer die Scheiß reden, eine knapp bekleidete Blondine die daneben grinst und tänzelt und irgendwer, der in einem Kostüm rumlauft (wahlweise Hund oder andere Tiere).
Noch ein paar wichtige Facts: Mexikaner sprechen zu 90% kein Englisch, Warmwasser ist nicht wirklich üblich, niemand trägt Shorts, nur lange Hosen (wir vermuten wegen der aggressiven kleinen Mücken, die uns zu Tode beißen), es wird auch nachts nicht kalt, außer in Räumen, die besonders gerne auf gefühlte 5 Grad gekühlt werden.
Momentan fällt mir nicht mehr ein, jetzt kommt gleich der Vermieter (der auch nur Speed-Spanisch spricht)
Liebe Grüße aus Monterrey
Freitag, 30. Juli 2010
Wir haben eine Wohnung!
Seid heute sind wir glückliche Mieter einer super Wohnung gleich in der Nähe von der Uni. Die Einrichtung ist spitze, ich hab das coolste Zimmer von allen (die Münze hat entschieden) und wir sind wirklich sehr sehr glücklich, dass das so schnell und unkompliziert gelaufen ist. Alles Dank unserem treuen Begleiter Marcelo, der neben unserem Immobilienmakler auch unser Taxifahrer, Eventplaner und sowieso Ansprechpartner für Alles ist. Benni und Daniel haben im selben Komplex ihre Wohnung, da diese aber momentan unter Wasser steht, haben sie sich jetzt bei uns eingenistet. Gleich wie Steffi, also sind wir momentan zu fünft in unserer Bude. Magda sitzt noch in Mexico City fest, nachdem sie vorher schon in Paris gestrandet ist, also sie hats noch schlimmer getroffen also uns...
Die Uni bzw das Gelände drumherum haben wir auch schon gesehn, und was konträreres zur Stadt kann man sich nicht vorstellen. High Tech-Gebäude sondergleichen, gepflegte Gärten und Brunnen, es lauft ein Rehlein und so anderes Getier herum und es ist einfach nur beeindruckend! Das erklärt auch die hohen Studiengebühren, die sich laut meiner Information beinahe auf USD 25000 pro Semester belaufen, außer halt für uns :)
Wie das mit dem Fotos raufladen geht, hab ich noch nicht heraußen. Wenn mir wer helfen kann, wär ich sehr sehr dankbar. Im Notfall kommen sie halt auf facebook. Soviel aus Mexiko, bis bald!
Ankunft und der erste Tag
Nach tränenreichem Abschied (vor allem meinerseits) zu Hause und am Flughafen, startete mein Trip in Wien. Der Flug war wie Flüge eben so sind, und Gott sei Dank hab ich ein Faible für Flugzeugessen. Erster Stop war Brüssel. Dort waren wir schon ein bisschen gestresst, dass wir den Anschlussflug verpassen und hetzten durch den Brüsseler Flughafen. Diese Sorgen waren, wie sich herausstellte, unberechtigt, da die Maschine nach Atlanta sowieso Verspätung hatte. Dank Motorschaden, blieben wir 4 Stunden in Brüssel und unser großer Puffer von tja 4 Stunden Aufenthalt in Atlanta schmolz dahin.
Nach ca 9,5 Stunden Flug (mit der größten Beinfreiheit, die man sich vorstellen kann, besser als Businessclass!!) waren wir in Atlanta. Julia, du wirst begeistert sein von den Südstaatlern- sowas hast du nicht erlebt! Das sind die freundlichsten Menschen der Welt, sogar die gestressten Flughafenmenschen. Am Boden wurde uns dann mitgeteilt, dass wir den Flug nach Monterrey, oh Wunder, verpasst haben und so zahlte Delta uns ein Hotel und extra Frühstück. War zwar ärgerlich, aber die sind da so gut organisiert, da darf man sich wirklich nicht aufregen.
Am nächsten Morgen dann also weiter nach Monterrey.
Angekommen sind wir so gegen 1 Uhr Mittag.
Vor Ort am Weg vom Flughafen bis ins Hotel bin ich ma ein bisschen in Panik verfallen, weil mir die Vororte der Stadt und sowieso alles in dem Moment nicht gefallen hat und ich wollte nur mehr heim. Aber ich glaub nach 2tägiger Reise sind solche Gedanken auch berechtigt.
Auf alle Fälle haben sich meine schlechte Laune bald in Luft aufgelöst, wir haben Annas Buddies getroffen Steffi- eine Deutsche, sie ist auch bei uns im Hotel und Juan, der beste Buddy den man sich wünschen kann. Mit den beiden sind wir dann zu Benni und Daniel gefahren, die im coolsten Hotel der Stadt residiern gefahren. Auf dem Weg dorthinsind wir schon mal zur ersten Hausparty eingeladen worden. Den restlichen Tag haben wir dann zu sechst verbracht, waren essen und haben Handys organisiert.
Am Abend haben wir uns dann mit einem Haufen Mexikanern und Deutschen getroffen. Wahnsinn wie viele deutsche Austauschstudenten da sind! Und wir haben gleich Mexikaner getroffen, die schon Pläne mit uns machen,wie wir die Zeit da gestalten Ich werd zum Beispiel in den nächsten Tagen unseren Hausberg besteigen :)- Fotos kommen noch. Und die Mexikaner, die ich bis jetzt kennengelernt hab, sind so furchtbar nett. Einer hat sich bereit erklärt mit mir ab jetzt Spanisch zu sprechen, das geht zwar sehr sehr langsam, aber es hilft natrlich ernorm.
Heute beginnt die Wohnungssuche, man bleibt gespannt...
Nach ca 9,5 Stunden Flug (mit der größten Beinfreiheit, die man sich vorstellen kann, besser als Businessclass!!) waren wir in Atlanta. Julia, du wirst begeistert sein von den Südstaatlern- sowas hast du nicht erlebt! Das sind die freundlichsten Menschen der Welt, sogar die gestressten Flughafenmenschen. Am Boden wurde uns dann mitgeteilt, dass wir den Flug nach Monterrey, oh Wunder, verpasst haben und so zahlte Delta uns ein Hotel und extra Frühstück. War zwar ärgerlich, aber die sind da so gut organisiert, da darf man sich wirklich nicht aufregen.
Am nächsten Morgen dann also weiter nach Monterrey.
Angekommen sind wir so gegen 1 Uhr Mittag.
Vor Ort am Weg vom Flughafen bis ins Hotel bin ich ma ein bisschen in Panik verfallen, weil mir die Vororte der Stadt und sowieso alles in dem Moment nicht gefallen hat und ich wollte nur mehr heim. Aber ich glaub nach 2tägiger Reise sind solche Gedanken auch berechtigt.
Auf alle Fälle haben sich meine schlechte Laune bald in Luft aufgelöst, wir haben Annas Buddies getroffen Steffi- eine Deutsche, sie ist auch bei uns im Hotel und Juan, der beste Buddy den man sich wünschen kann. Mit den beiden sind wir dann zu Benni und Daniel gefahren, die im coolsten Hotel der Stadt residiern gefahren. Auf dem Weg dorthinsind wir schon mal zur ersten Hausparty eingeladen worden. Den restlichen Tag haben wir dann zu sechst verbracht, waren essen und haben Handys organisiert.
Am Abend haben wir uns dann mit einem Haufen Mexikanern und Deutschen getroffen. Wahnsinn wie viele deutsche Austauschstudenten da sind! Und wir haben gleich Mexikaner getroffen, die schon Pläne mit uns machen,wie wir die Zeit da gestalten Ich werd zum Beispiel in den nächsten Tagen unseren Hausberg besteigen :)- Fotos kommen noch. Und die Mexikaner, die ich bis jetzt kennengelernt hab, sind so furchtbar nett. Einer hat sich bereit erklärt mit mir ab jetzt Spanisch zu sprechen, das geht zwar sehr sehr langsam, aber es hilft natrlich ernorm.
Heute beginnt die Wohnungssuche, man bleibt gespannt...
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